Der wunderbare Buchanfang: XXXVIIII. Teil
"Ein Buch, das nicht mit einem Paukenschlag anfängt, lese ich nicht!" (Zitat von Paganini, dem Kater) Die Paganini´s -Redaktion will sich dieser Polemik nicht zu Hundert Prozent anschließen. Und doch bleibt es unbestreitbar: Die Verführungskraft der ersten Zeilen eines Buches entscheidet sehr wohl darüber, ob wir es tatsächlich zu Ende lesen, oder frühzeitig zur Seite legen. Deshalb in loser Folge bei Paganini´s : "Der wunderbare Buchanfang!" Diesmal ein Buch, in dem die Sprache - gefundene, verbotene, verlorene und verschwiegene - als (Über-)Lebensnotwendigkeit im Mittelpunkt einer Identitäts-Suche steht. Herta Müller, "Der König verneigt sich und tötet" In jeder Sprache sitzen andere Augen In der Dorfsprache - so schien es mir als Kind - lagen bei allen Leuten um mich herum die Worte direkt auf den Dingen, die sie bezeichneten. Die Dinge hießen genauso, wie sie waren, und sie waren genauso, wie sie hießen. Ein für immer geschlossenes Einvers...
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